Hausmittel · Magen, Darm & Übelkeit
Kein Hausmittel hier ersetzt eine Behandlung, und keines wird schlechtgeredet. Was seit Generationen guttut, tut gut — auch wenn niemand es je gemessen hat. Wo etwas gut untersucht ist, steht es da. Wo es nur Erfahrung ist, steht auch das.
Einen Teelöffel getrocknete Blätter mit heissem Wasser übergiessen, zugedeckt zehn Minuten ziehen lassen, nach dem Essen trinken.
Menthol entspannt die Muskulatur des Darms. Für Pfefferminzöl in magensaftresistenten Kapseln ist das beim Reizdarm sogar gut untersucht.
Der Tee ist deutlich schwächer dosiert als die Kapsel — er beruhigt, er behandelt nicht.
Nicht bei Sodbrennen und Reflux: Menthol entspannt auch den Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen und macht das Brennen schlimmer. Nicht bei Säuglingen ins Gesicht oder auf die Brust.
Nicht selbst behandeln: starke, zunehmende oder plötzlich einsetzende Bauchschmerzen, harte Bauchdecke, Blut im Stuhl oder schwarzer Stuhl, Erbrechen von Blut. Bei Durchfall zählt der Flüssigkeitsverlust — trockene Zunge, wenig Urin, Benommenheit. Bei Kindern und alten Menschen geht das schneller.