Hausmittel · Alltag & unterwegs
Kein Hausmittel hier ersetzt eine Behandlung, und keines wird schlechtgeredet. Was seit Generationen guttut, tut gut — auch wenn niemand es je gemessen hat. Wo etwas gut untersucht ist, steht es da. Wo es nur Erfahrung ist, steht auch das.
Nachts und früh am Morgen querlüften, tagsüber Fenster zu und aussen beschatten. Geräte ausschalten, die Wärme abgeben. Ein feuchtes Tuch vor dem offenen Fenster hilft in trockener Luft.
Aussenliegender Schatten hält die Wärme vor der Scheibe ab; innen liegende Vorhänge lassen sie erst herein. Nachtluft ist der einzige kostenlose Kühlvorrat.
Ein Ventilator kühlt die Luft nicht, er kühlt die Haut durch Verdunstung — bei über 35 Grad und trockener Haut bringt er kaum noch etwas.
Bei alten Menschen, Säuglingen und Kranken reicht Lüften nicht als Plan — dort zählt Trinken, ein kühler Raum und regelmässiges Nachschauen.
Abklären: Hitze mit Verwirrtheit, trockener heisser Haut oder getrübtem Bewusstsein — das ist mehr als Erschöpfung. Ein einseitig geschwollenes Bein nach langer Reise. Und alles, was neu ist und nach ein paar Tagen nicht weggeht.