Hausmittel · Haut, Wunden & Stiche
Kein Hausmittel hier ersetzt eine Behandlung, und keines wird schlechtgeredet. Was seit Generationen guttut, tut gut — auch wenn niemand es je gemessen hat. Wo etwas gut untersucht ist, steht es da. Wo es nur Erfahrung ist, steht auch das.
Sanft behandeln — kein straffes Zusammenbinden, weniger Hitze, breiter Kamm auf handtuchtrockenem Haar. Ferritin, B12 und Schilddrüsenwerte messen lassen. Und drei Monate Geduld.
Nach Fieber, Operation, Geburt oder starkem Gewichtsverlust fallen Haare oft mit zwei bis drei Monaten Verzögerung aus — und wachsen dann meist wieder nach.
Kein Shampoo und kein Öl lässt Haare nachwachsen. Was zu Hause geht, ist die Ursachensuche und das Vermeiden von zusätzlichem Zug und Hitze.
Haarausfall in runden kahlen Stellen, mit Rötung, Schuppung oder Narben, oder sehr rasch fortschreitend gehört zum Arzt.
Zum Arzt: Wunden, die klaffen, stark bluten oder tief sind, Bisswunden, Verbrennungen grösser als die eigene Handfläche oder mit Blasen im Gesicht und an Gelenken. Ebenso eine Rötung, die sich rasch ausbreitet, besonders mit Fieber. Und jedes Muttermal, das sich verändert.