Hausmittel · Kinder & Säuglinge

🥄 Löffelweise trinken bei Magen-Darm

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Kein Hausmittel hier ersetzt eine Behandlung, und keines wird schlechtgeredet. Was seit Generationen guttut, tut gut — auch wenn niemand es je gemessen hat. Wo etwas gut untersucht ist, steht es da. Wo es nur Erfahrung ist, steht auch das.

Was man tut

Alle fünf Minuten einen Teelöffel oder 5 ml Trinklösung geben, auch wenn das Kind erbricht — und nach einer Pause von zehn Minuten wieder beginnen.

Warum es plausibel ist

Kleine Mengen bleiben drin, wo grosse sofort wieder herauskommen. Über eine Stunde summiert sich das auf eine ordentliche Menge.

Was es nicht kann

Es ersetzt keine Beurteilung, wenn ein Kind über Stunden gar nichts bei sich behält.

Wann man es besser lässt

Sofort ärztlich bei trockener Zunge, eingesunkenen Augen, seit sechs bis acht Stunden trockener Windel, Teilnahmslosigkeit, grünem Erbrochenem oder Blut im Stuhl.

Wann es nicht mehr Hausmittel ist

Wann es nicht mehr Hausmittel ist

Sofort: jedes Fieber bei Säuglingen unter drei Monaten, ein Kind, das apathisch ist oder nicht mehr trinkt, Hautblutungen, die sich nicht wegdrücken lassen, Atemnot oder eingezogene Rippen. Ein erster Krampfanfall gehört immer angeschaut. Trinkverweigerung über Stunden zählt mehr als die Temperatur.