Hausmittel · Haut, Wunden & Stiche
Kein Hausmittel hier ersetzt eine Behandlung, und keines wird schlechtgeredet. Was seit Generationen guttut, tut gut — auch wenn niemand es je gemessen hat. Wo etwas gut untersucht ist, steht es da. Wo es nur Erfahrung ist, steht auch das.
Ein Anti-Schuppen-Shampoo mit Zinkpyrithion, Selendisulfid oder Ketoconazol zwei- bis dreimal die Woche, drei bis fünf Minuten einwirken lassen. Danach seltener zum Erhalt.
Hinter den meisten Schuppen steckt ein Hefepilz, der auf jeder Kopfhaut lebt und bei manchen Menschen eine Reaktion auslöst. Die Wirkstoffe bremsen ihn.
Es heilt nicht, es hält in Schach — kommt man ganz davon weg, kommen die Schuppen meist zurück. Häufigeres Waschen allein reicht nicht.
Bei nässenden, verkrusteten Stellen, starkem Haarausfall an einer Stelle oder Ausbreitung ins Gesicht gehört das angeschaut.
Zum Arzt: Wunden, die klaffen, stark bluten oder tief sind, Bisswunden, Verbrennungen grösser als die eigene Handfläche oder mit Blasen im Gesicht und an Gelenken. Ebenso eine Rötung, die sich rasch ausbreitet, besonders mit Fieber. Und jedes Muttermal, das sich verändert.