Hausmittel · Kinder & Säuglinge

⚡ Fieberkrampf: was man tut

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Kein Hausmittel hier ersetzt eine Behandlung, und keines wird schlechtgeredet. Was seit Generationen guttut, tut gut — auch wenn niemand es je gemessen hat. Wo etwas gut untersucht ist, steht es da. Wo es nur Erfahrung ist, steht auch das.

Was man tut

Auf den Boden legen, Umgebung freiräumen, in stabile Seitenlage bringen, auf die Uhr schauen — und dabeibleiben.

Warum es plausibel ist

Ein Fieberkrampf sieht erschütternd aus und hört meist nach ein bis drei Minuten von selbst auf. Die Zeit zu kennen ist das Einzige, was medizinisch wirklich zählt.

Was es nicht kann

Fiebersenken verhindert einen Fieberkrampf nicht.

Wann man es besser lässt

Nichts in den Mund schieben, nicht festhalten, nicht schütteln. Beim ersten Krampf immer ärztlich abklären. Notruf bei einem Krampf über fünf Minuten, bei einem zweiten Krampf oder wenn das Kind danach nicht zu sich kommt.

Wann es nicht mehr Hausmittel ist

Wann es nicht mehr Hausmittel ist

Sofort: jedes Fieber bei Säuglingen unter drei Monaten, ein Kind, das apathisch ist oder nicht mehr trinkt, Hautblutungen, die sich nicht wegdrücken lassen, Atemnot oder eingezogene Rippen. Ein erster Krampfanfall gehört immer angeschaut. Trinkverweigerung über Stunden zählt mehr als die Temperatur.