Hausmittel · Haut, Wunden & Stiche
Kein Hausmittel hier ersetzt eine Behandlung, und keines wird schlechtgeredet. Was seit Generationen guttut, tut gut — auch wenn niemand es je gemessen hat. Wo etwas gut untersucht ist, steht es da. Wo es nur Erfahrung ist, steht auch das.
Mit fliessendem lauwarmem Wasser spülen, trocken tupfen und mit einer geeigneten Auflage abdecken — nicht an der Luft trocknen lassen.
Unter einer feuchten Auflage wandern die Hautzellen schneller über die Wunde; sie heilt zügiger und narbt feiner als unter einer harten Kruste.
Eine klaffende, tiefe oder stark blutende Wunde braucht Nähen, Kleben oder Klammern — innerhalb weniger Stunden.
Nichts aus der Küche in offene Wunden: kein Mehl, kein Öl, kein Puder, keine Zahnpasta. Bei Bissen von Mensch oder Tier und tiefen Stichwunden immer ärztlich anschauen lassen.
Zum Arzt: Wunden, die klaffen, stark bluten oder tief sind, Bisswunden, Verbrennungen grösser als die eigene Handfläche oder mit Blasen im Gesicht und an Gelenken. Ebenso eine Rötung, die sich rasch ausbreitet, besonders mit Fieber. Und jedes Muttermal, das sich verändert.