Hausmittel · Haut, Wunden & Stiche

🩹 Wunden feucht halten

DE FR EN
Im Werkzeug öffnen — mit Suche und allen Mitteln →

Kein Hausmittel hier ersetzt eine Behandlung, und keines wird schlechtgeredet. Was seit Generationen guttut, tut gut — auch wenn niemand es je gemessen hat. Wo etwas gut untersucht ist, steht es da. Wo es nur Erfahrung ist, steht auch das.

Was man tut

Mit fliessendem lauwarmem Wasser spülen, trocken tupfen und mit einer geeigneten Auflage abdecken — nicht an der Luft trocknen lassen.

Warum es plausibel ist

Unter einer feuchten Auflage wandern die Hautzellen schneller über die Wunde; sie heilt zügiger und narbt feiner als unter einer harten Kruste.

Was es nicht kann

Eine klaffende, tiefe oder stark blutende Wunde braucht Nähen, Kleben oder Klammern — innerhalb weniger Stunden.

Wann man es besser lässt

Nichts aus der Küche in offene Wunden: kein Mehl, kein Öl, kein Puder, keine Zahnpasta. Bei Bissen von Mensch oder Tier und tiefen Stichwunden immer ärztlich anschauen lassen.

Wann es nicht mehr Hausmittel ist

Wann es nicht mehr Hausmittel ist

Zum Arzt: Wunden, die klaffen, stark bluten oder tief sind, Bisswunden, Verbrennungen grösser als die eigene Handfläche oder mit Blasen im Gesicht und an Gelenken. Ebenso eine Rötung, die sich rasch ausbreitet, besonders mit Fieber. Und jedes Muttermal, das sich verändert.