Hausmittel · Kinder & Säuglinge
Kein Hausmittel hier ersetzt eine Behandlung, und keines wird schlechtgeredet. Was seit Generationen guttut, tut gut — auch wenn niemand es je gemessen hat. Wo etwas gut untersucht ist, steht es da. Wo es nur Erfahrung ist, steht auch das.
Nicht schimpfen und nicht wecken. Abends normal trinken lassen, aber die letzte grosse Menge früher. Vor dem Schlafen zweimal zur Toilette. Eine Matratzenauflage nimmt den Druck heraus.
Bettnässen ist eine Reifungsfrage, keine Erziehungsfrage. Mit jedem Jahr hören von selbst etwa 15 von 100 betroffenen Kindern auf.
Trinken am Abend stark einschränken hilft nicht und macht durstig. Und Schimpfen verlängert die Sache, weil Scham dazukommt.
Zum Arzt, wenn ein Kind nach einer trockenen Phase wieder nässt, wenn es tagsüber auch passiert, bei Schmerzen beim Wasserlassen oder starkem Durst.
Sofort: jedes Fieber bei Säuglingen unter drei Monaten, ein Kind, das apathisch ist oder nicht mehr trinkt, Hautblutungen, die sich nicht wegdrücken lassen, Atemnot oder eingezogene Rippen. Ein erster Krampfanfall gehört immer angeschaut. Trinkverweigerung über Stunden zählt mehr als die Temperatur.